Aktuelle Beiträge
Die Dezimierung der Wapitis im Yellowstone National Park in den USA ist offenbar nicht den Wölfen anzulasten: Ein Forscherteam der Universität von Wyoming ist in einer Überblicksstudie zu der Erkenntnis gekommen, dass die übermäßige Ausbreitung des Amerikanischen Seesaiblings, eines Lachsfisches, in einer ungeahnten Verkettung letztlich die Wapitis in Bedrängnis bringt. Wapitis sind dem europäischen Rothirsch ähnlich. Ihre Jungen werden von Grizzly-Bären erlegt, wenn diese nicht genug Fische erjagen können.
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Die Vereinten Nationen haben zum Verzehr von mehr Insekten aufgerufen, da die Kerbtiere eine wertvolle und umweltfreundliche Nährstoffquelle seien. “Die Hauptbotschaft ist wirklich: Esst Insekten”, sagte die Direktorin für Forstwirtschaft der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), Eva Müller, bei der Vorstellung einer neuen Studie. “Insekten sind zahlreich und eine wertvolle Quelle von Proteinen und Mineralien.” Bereits zwei Milliarden Menschen äßen Insekten, weil diese “lecker und nahrhaft” seien.
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Die weltberühmte Verhaltensforscherin Jane Goodall war als junges Mädchen in Tarzan verliebt. Nach der Lektüre von Edgar Rice Burroughs “Tarzan bei den Affen”, habe sie schon als Zehnjährige gewusst, dass sie nach Afrika reisen und mit Tieren leben wolle, sagte die 79-Jährige dem “Zeitmagazin. “Ein wenig war ich auch in Tarzan verliebt”, gestand Goodall, die mit ihrer Verhaltensstudie über Schimpansen Weltruhm erlangt hatte.
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Elefanten, Nashörner und Giraffen können künftig leichter nach Deutschland und in den Rest der EU eingeführt werden. Die Mitgliedstaaten beschlossen neue Regeln für den sicheren Import von exotischen Huftieren, die an Institute und zugelassene Zoos oder Wildparks gehen sollen, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Dadurch will die EU verhindern, dass die Tiere illegal nach Europa gebracht werden.
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Im Nordosten von Thailand hat die Polizei innerhalb von wenigen Tagen rund 1300 in Käfige eingepferchte Hunde befreit, die offenbar zum Verzehr in die Nachbarländer gebracht werden sollten. In der Provinz Bueng Kan an der Grenze zu Laos wurden nach Angaben der Polizei allein am Montag 300 Tiere befreit. In der Nachbarprovinz Sakon Nakhon wurden am Sonntag 400 Hunde entdeckt, wenige Tage zuvor waren es in der Gegend 600 Hunde.
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Die chinesischen weißen Delfine vor Hongkong sind nach Angaben von Tierschützern durch Umweltverschmutzung massiv bedroht. Den auch als rosa Delfine bekannten Meeressäuger in den Gewässern vor der Millionenstadt drohe die Ausrottung, warnte die Hongkonger Gesellschaft zum Schutz von Delfinen. Von den 158 Tieren im Jahr 2003 seien 2011 weniger als die Hälfte übrig geblieben. Die für Juni erwarteten aktuellen Zahlen ließen einen weiteren Rückgang befürchten.
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Der Anstieg der Meeresspiegel durch den Klimawandel bringt Millionen Zugvögel in Gefahr. Ein Forscherteam aus Australien warnte, ein Rückgang der Rast- und Nistplätze um 23 bis 40 Prozent könnte zu einer drastischen Schrumpfung von 70 Prozent für manche Bestände führen. Laut der von der australischen Regierung geförderten Studie ist die Zahl der Zugvögel in einigen Regionen schon jetzt um bis zu 80 Prozent zurückgegangen.
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Die EU-Staaten stimmen heute in Brüssel über ein Teilverbot von bestimmten Pestiziden ab, die als gefährlich für Bienen gelten. Ein Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, drei sogenannte Neonikotinoide für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps sowie Baumwolle für vorerst zwei Jahre zu verbieten. Eine erste Abstimmung der EU-Staaten im März hatte keine klaren Mehrheiten ergeben, Deutschland enthielt sich.
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