Hundefutter für jede Altersgruppe
Hundefutter wird überwiegend industriell hergestellt, je nach Wassergehalt unterscheidet man zwischen Feucht- und Trockenfuttermitteln. Spezielles Hundefutter ist vor allem für ältere Hunde wichtig.
Zusammensetzung
Allgemein besteht Hundefutter hauptsächlich aus tierischen Proteinen, die von Rind, Huhn, Fisch, Knochenmehl, Fleischnebenprodukten und getrockneten Eiern stammen. Auch pflanzliche Proteine, beispielsweise aus Maiskleber, getrockneter Bierhefe, Leinsamenmehl oder Weizenkleie werden beigefugt. Wichtig bei den Kohlenhydraten (aus Mais, Reis, Möhren, Erbsen oder Karotten) ist vor allem deren Verdaulichkeit. Sie sind als Stärke im Futter aufzufinden. Meist enthält Hundefutter auch Geflügelfett, das als Energielieferant und Geschmacksverstärker verwendet wird.
Spezielle Ernährung für ältere Hunde
Das Spektrum der Futtermittelangebote für Hunde reicht von Welpen-, Junior- und Erwachsenen- bis hin zu Seniorenfutter. Darüber hinaus sind im Handel auch Spezialfuttermittel für Hunde erhältlich, die Diät halten müssen, und Unterstützungsmittel, die beispielsweise zur Auflösung von Harnsteinen benötigt werden. Eine gesunde und ausgewogene und angepasste Ernährung sorgt in jeder Lebensphase eines Hundes für mehr Vitalität und Wohlbefinden. Dabei sind regelmäßige Gewichtskontrollen wichtig, um Übergewicht zu verhindern. Ein gesundes Gewicht reduziert das Auftreten bestimmter Erkrankungen wie Diabetes, Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie Gelenk- und Knochenprobleme. Vor allem im Alter muss auf eine richtige Ernährung des Hundes geachtet werden, da er sich in dieser Lebensphase weniger bewegt als in jungen Jahren. Im Handel sind, speziell für Hunde im Seniorenalter entwickelte, Fertigfutter erhältlich, die weniger energiereich sind und trotzdem alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Durch einen höheren Ballaststoffanteil unterstützen sie die Verdauung, die im Alter träge wird.
Hunde-Krankenversicherung auch für alte Hunde sinnvoll
Da alte Hunde im Durchschnitt häufiger zum Tierarzt müssen, ist es ratsam, eine Hunde-Krankenversicherung abzuschließen. Bei einer Vollversicherung werden Tierarzt- und Operationskosten sowohl für ambulante, stationäre als auch chirurgische Behandlungen sowie die notwendigen Medikamente erstattet. Einige Tarife übernehmen auch die Kosten für Vorsorgemaßnahmen wie beispielsweise Impfungen. Derzeit gibt vor allem vier große Anbieter für Hundeversicherungen auf dem Markt: AGILA Haustierversicherung AG, AXA, PetCare und die Allianz.
Foto von Birgit Reitz-Hofmann – Fotolia